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Vogelgrippe im Anflug?

In den letzten Tagen und Wochen wurde in den Medien verstärkt über die Vogelgrippe berichtet. Dies wurde vor allem ausgelöst von den Beobachtungen an Kranichen, die primär auf der nördlichen Zugroute in größeren Zahlen betroffen waren. Mittlerweile gibt es aber auch einen Fall eines infizierten Kranichs in Baden-Württemberg. Es ist nicht auszuschließen, dass sich im Rahmen des herbstlichen Vogelzuges in den nächsten Wochen auch am Bodensee infizierte Tiere finden werden. Viele Wintergäste werden den Bodensee ja erst in den kommenden Wochen erreichen.  Obwohl die toten Kraniche die Medien dominieren, entfallen im Oktober im europaweiten Monitoring SENTINEL Wild Birds (bei dem der Bodensee miteingeht) die meisten positiven Nachweise auf Stockenten, Krickenten und Lachmöwen (Quelle https://zenodo.org/records/17423686).

 

Was sollte man tun, wenn man einen erkrankten oder toten Vogel findet?

  1. Auffällige Funde erkrankter oder toter Vögel sollten am besten direkt per E-mail an Wolfgang Fiedler gemeldet werden[email protected] (oder über den OAB E-mail Verteiler)
  2. Für die Beprobung und den Abtransport sind jedoch die Gemeinden bzw. Veterinärämter zuständig. Bitte daher die entsprechenden lokalen Ansprechpartner im Falle von toten oder offensichtlich erkrankten Tieren kontaktieren.

Wer sich gerne einen Überblick über die aktuelle Lage verschaffen möchte, der kann das auf der Seite des FLI tun.

 

Eine aktuelle Modellierung der Auftretenswahrscheinlichkeit von Vogelgrippeausbrüchen findet sich auch auf dieser Karte.